Eisenberg verliert letztes Saisonspiel in Auma


Am späten Samstagabend mussten die Eisenberger Handballer zum letzten Saisonspiel in Auma antreten. Verzichten mussten die Gäste auf die verletzten Spieler D. & P. Dennhardt, Hennig und S. Bolz. Aus privaten Gründen fehlten Reuter und Otto. Trotzdem hatten sich die Eisenberger einen Sieg zum Saisonabschluss fest vorgenommen um den sechsten Tabellenplatz noch erreichen zu können.

So wirkte der TSV auch in der Anfangsphase der Partie und mit Biss und selbstbewusster Körpersprache ging man 0:2 in Führung. Auma kam danach aber deutlich besser ins Spiel und konnte zum 2:2 und 3:3 ausgleichen bevor die Gastgeber sich mit 10:5 absetzen konnten. Die Gäste wirkten in dieser Phase ideenlos und ohne den nötigen Druck aufs Tor. Auffällig waren eine spielerische Härte auf beiden Seiten, dass das Schiedsrichterpaar nicht wirklich schaffte zu unterbinden. In Summe belegen dies auch die siebzehn gegebenen Siebenmeter für beide Mannschaften. Bis zur Halbzeit verhinderte man aber zumindest einen größeren Vorsprung. Mit 11:16 ging es in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff erzielten dann die Gäste zwar den ersten Treffer, in Folge hatte Eisenberg aber seine beste Phase des Spiels. Vor allem Greiner hatte einen guten Tag erwischt und war mit zwei schönen Treffern in der Anfangsphase erfolgreich. Auch die jungen Spieler Anderle, Garbe und Eschenbach brachten frischen Schwung in die Partie und so hatte Scholz beim Stand von 18:20 den Anschlusstreffer vom Punkt auf der Hand, der aber erfolglos endete. Was danach geschah ist rational nicht erklärbar. Den Gästen gelang offensiv nichts mehr. Auma spielte sich in einen wahren Rausch und warf mit einem emotionalen Publikum im Rücken elf Tore in Folge zum 29:18! Davon erholten sich die Eisenberger nicht mehr und verlor das Spiel zu Recht mit 24:31 und kassierte damit eine der höchsten Saisonniederlagen.

In Summe erreichen die Eisenberger den 7. Tabellenplatz in einer sehr ausgeglichenen Liga. Alleine die Plätze 2 – 5 haben die gleiche Punktzahl. Trotzdem ist diese Platzierung deutlich unter den eigenen Möglichkeiten. Positiv zu beurteilen ist, dass man es geschafft hat junge Spiele in die Mannschaft einzubauen, die dem Team, trotz Doppelbelastung mit der zweiten Eisenberger Vertretung, nach und nach immer mehr positive Spielimpulse geben. Das gibt für die nächsten Jahre auf jeden Fall ein optimistisches Bild was die Zukunft des Eisenberger Handballsports betrifft.

Die Mannschaft bedankt sich bei allen Helfern, Sponsoren, Fans und natürlich bei ihrem Trainer Steffen Rose für die Unterstützung in der abgelaufenen Spielzeit.

Für Eisenberg spielten: Garbe (3 Tore), Hohlfeld (3), Dewaldt (7), Eschenbach, Greiner (4), Scholz (2), Bergmann, Anderle (2), Scharr, Le (1), Huhn