Eisenberg startet mit Sieg und Niederlage in das Kalenderjahr 2018


Mit einem überraschenden Auswärtserfolg beim zweitplatzierten HBV Jena III starteten die Eisenberger Handballer ins Jahr 2018. Die Eisenberger die Verletzungs- und Urlaubsbedingt auf eine Vielzahl Spieler verzichten mussten, traten mit nur 11 Akteuren die Reise in die Saalestadt an. Jena lief mit voller Kapelle auf. In der Anfangsphase kamen dann auch die Gastgeber besser in die Partie. Eisenberg lag 1:4 zurück, konnte aber beim 4:4 ausgleichen. Bis zum 6:6 blieb die Begegnung ausgewogen. Dann spielte nur noch der TSV. Mit sechs Toren in Folge zog man auf 12:6 davon. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs blieben die Gäste dominant. Den Halbzeitstand von 16:8 für die Eisenberger konnte man schon als überraschend bezeichnen.

Auch in der zweiten Spielhälfte gab es keinen Abbruch. Jena hatte viel Wurfpech, was auch am gut aufgelegten Max Huhn im Gästetor lag. Im Eisenberger Angriff rollte vor allem viel über die rechte Angriffsseite. Die Achse Dennhardt/Eschenbach war alleine für 17 Treffer in der Partie verantwortlich. Am Ende setzte man mit einem deutlichen 30:20 Auswärtssieg ein Ausrufezeichen, welches sicher für einige ungläubige Blicke auf die Spielergebnisse sorgte.

Für Eisenberg spielten: D. Dewaldt, König, Greiner (1 Tor), Scholz (2), Bergmann (1), Anderle (1), P. Dennhardt (10 Tore), Dietzsch (2), Le (5), Eschenbach (8), Huhn

 

Am vergangenen Wochenende führte die Reise dann zum Kreisderby beim TSV Stadtroda. In den vergangen Jahren ging man gegen die Männer aus der ehemaligen Kreisstadt fast immer siegreich vom Spielfeld. Diese Tatsache und der Erfolg der vergangenen Woche sorgten vermutlich für etwas weniger Konzentration als zwingend notwendig gewesen wäre. Die junge Stadtrodaer Mannschaft, die sich in den letzten Jahren spielerisch kontinuierlich weiterentwickelt hat, brannte an diesem Tag auf einen Sieg vor heimischem Publikum. So war es nicht verwunderlich das zu Beginn auch die Gastgeber deutlich besser in die Begegnung kamen. Über 4:1, 7:4 und 10:7 konnte man die Gäste auf einer 3-Tore-Distanz halten. Erst beim 13:13 gelang Eisenberg der Ausgleich. Mit 17:17 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Eisenberger wieder eine bessere Phase und gingen beim 22:24 erstmals mit zwei Treffern in Führung. Aber Stadtroda spielte an diesem Sonntag einfach mit deutlich mehr Körpersprache, Klarheit und Siegeswille. In der entscheidenden Phase nahm der extrem gut aufgelegte Stadtrodaer Torhüter den Gästen auch noch gefühlt jeden Wurf ab. Eisenberg ergab sich etwas und ließ das letzte Aufbäumen vermissen. Am Ende siegte der TSV aus Stadtroda verdient mit 32:28.      

Mit dieser unnötigen Niederlage egalisiert sich der Erfolg gegen Jena leider und Eisenberg verpasst es sich vom Tabellenmittelfeld abzusetzen. Bis Saisonende hat man fast ausnahmslos schwere Gegner vor der Brust, so dass die verloren Punkte doppelt wehtun.

Für Eisenberg spielten: S. Bolz, M. Bolz, D. Dewaldt (4), Grimm (4), Greiner, Scholz (5), Hennig (3), Kade, Le (3), Eschenbach (6), Huhn