Eisenberg mit deutlicher Pokalniederlage gegen den SV Petkus Wutha-Farnroda


Am „Tag der deutschen Einheit“ empfingen die Handballer des TSV Eisenberg mit dem Landesligisten SV Petkus Wutha-Farnorda einen Landesligisten in der 2. Runde des Landespokal 2015/2016. Die erste Runde durften die TSV Männer dank eines Freiloses aussetzen. Die Eisenberger traten die Partie ohne Scholz, P. Dennhardt, Reuter, Anderle, und Dewaldt an. Dafür sorgten M. Bolz, Busch, und Garbe aus der zweiten Mannschaft für Verstärkung des TSV Teams. Auf der Bank vertrat Michael Bergmann den privat verhinderten Steffen Rose.

Das erste Tor des Spiels viel für Eisenberg durch den, an diesem Tag sensationell aufgelegten Peter Otto, der im Laufe des Spiels insgesamt neunmal ins gegnerische Tor einnetzen konnte. Bis zum 2:2 verlief das Spiel ausgeglichen, danach zeigte der Gast seine Qualität immer mehr und baute seinen Vorsprung bis auf sechs Tore  aus. Eisenberg schien etwas zu viel Respekt für den Landesligisten zu haben, so dass Bergmann bereits nach knapp 9 Minuten die erste Auszeit nehmen musste. Bis auf Otto hatten alle Spieler sichtlich Probleme mit der Chancenverwertung. Trotzdem stabilisierten sich die Kreisstädter und holten Tor um Tor zum 12:12 auf, und konnte sogar mit zwei Treffern zum 18:16 in Führung gehen. Mit einem 19:19 ging es in die Kabinen. Das Halbzeitergebnis hätte auch gut und gerne 25:25 oder 30:30 ausgehen können, wenn beide Mannschaften ihre Großchancen konsequenter genutzt hätte.

Im zweiten Durchgang schienen sich die Westthüringer einiges vorgenommen zu haben. Obwohl personell nicht gut besetzt, zogen diese das Tempo noch mal merklich an. Mit der individuellen Klasse des Gegners kamen die Gastgeber nicht zurecht. Allein der Rückraumspieler Philipp Heimel traf aus allen Lagen wie er wollte und lies beide Eisenberger Torhüter in Summe Fünfzehnmahl hinter sich greifen. Mit dem 20:27 war das Thema an diesem Tag praktisch durch. Eisenberg erholte sich nicht mehr und schaffte es aufgrund der weiterhin miserablen Chancenverwertung und vieler individueller Fehler nicht, das Ergebnis knapper zu halten. Am Ende stand ein, auch in dieser Höhe, verdienter 44:32 Sieg für die Gäste an der Anzeigetafel.

Damit scheiden die Eisenberger aus dem diesjährigen Pokal aus, was zumindest den Vorteil hat dass man Hallen- und Schiedsrichterkosten spart. Der Fokus liegt natürlich auch auf der sehr starken Liga, wo man am nächsten Samstag eine schwere Auswärtshürde in Ronneburg überwinden muss.

Dem SV Petkus Wutha-Farnroda wünschen wir eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison, sowie viel Erfolg im weiteren Pokalwettbewerb.

Für Eisenberg spielten: S. Bolz, M. Bolz, Hohlfeld (5 Tore), Grimm (2), Greiner (6), Otto (9), D. Dennhardt (2), Busch (1), Hennig (3), Bergmann, Garbe, Scharr, Le (3)